Lymphozyten: Wert im Blutbild
Auf dem Befund: Lympho, LYMPH
Was ist Lymphozyten?
Lymphozyten sind weiße Blutkörperchen, die Krankheitserreger gezielt erkennen und sich an sie erinnern; zu ihnen gehören B-Zellen, T-Zellen und NK-Zellen.1 Sie machen etwa ein Drittel der Leukozyten im Blut aus und werden im Differentialblutbild bestimmt.1 Bei Bedarf können die Untergruppen in einer eigenen Untersuchung gezählt werden.1
Wann ist Lymphozyten zu hoch?
Eine Lymphozytose deutet meist auf eine Infektion hin, vor allem durch Viren.1 Auch bestimmte bakterielle Infektionen wie Keuchhusten oder Tuberkulose können die Zahl erhöhen.1 Seltener ist eine Leukämie die Ursache; das wird mit weiteren Untersuchungen abgeklärt.1,2 Bei Kindern ist ein höherer Anteil normal.1
Wann ist Lymphozyten zu niedrig?
Zu wenige Lymphozyten (Lymphozytopenie) können durch Nebenwirkungen von Medikamenten, Virusinfektionen wie Masern oder eine unbehandelte HIV-Infektion, Autoimmunerkrankungen, Störungen der Blutbildung oder Krebserkrankungen und ihre Behandlung entstehen.1
Fakten geprüft am 23.10.2026. Quellen:
Weitere Werte im Blutbild
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